Mehr Sicherheit für Fahrgäste und weniger Vandalismus
Basel, 8. Dezember 2006 (pm)
Von der starken Zunahme von Vandalismus in den Fahrzeugen und an den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs blieb auch die BVB nicht verschont. Die durch Vandalen verursachten Schäden haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Mit dem zielgerichteten Einsatz von Videokameras will die BVB dieser Entwicklung entgegenwirken und auch dem Sicherheitsempfinden der Fahrgäste Rechnung tragen.
Für einen Pilotversuch werden seit Anfang Dezember jeweils zwei Tram-Motorwagen, zwei Tram-Anhänger und ein Gelenkbus mit Videokameras ausgestattet. Mit diesem Versuch will die BVB das Videokamera-System eingehend testen und die Kundenakzeptanz erfragen. Die ausgerüsteten Motorwagen und Anhänger sind für den hinteren Bereich einer Tramkomposition vorgesehen, beim Gelenkbus wird analog der hintere Wagenteil überwacht.
Ab Samstag, 9. Dezember 2006, werden die ersten drei mit Videoüberwachung ausgerüsteten Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um den Motorwagen Be 4/4 Nr. 471, den Anhänger B 4 Nr. 1472 und um den Gelenkbus Nr. 757.*
Der Einsatz der neuen technischen Einrichtungen erfolgte in enger Absprache mit dem Datenschutzbeauftragten des Kantons Basel-Stadt. Sämtliche Fahrzeuge mit Videoüberwachung sind durch einen Hinweiskleber an den Eingangstüren gekennzeichnet. Auswertungen im Zusammenhang mit Strafverfolgungen erfolgen ausschliesslich über die behördlichen Organe. Der Pilot-Betrieb wird bis Ende Juni 2007 durchgeführt.
Die BVB ist davon überzeugt, dass diese Massnahme zur Eindämmung der Vandalismus-Schäden führen wird. Sachbeschädigungen sind es denn auch, welche überhaupt zu diesem Schritt geführt haben.
* Wie die Fahrzeuge morgen eingesetzt werden (Linie, Kurs), steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht definitiv fest. Auskunft ist ab 09.12.2006/09.00 Uhr bei Pius Marrer erhältlich (079 538 42 48).
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Pius Marrer, Pressesprecher
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